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Was zur Hölle sind Prepper und was genau soll Prepping sein?

Als du das erste Mal mit dem Begriff  in Kontakt bekommen bist, hast du sicherlich Menschen gesehen, die in Bunker leben, Lebensmittelvorräte für mehrere Jahrzehnte haben und jeden Tag darauf warten, dass die Welt untergeht, oder?

Kein Wunder, denn die meisten Medien stellen Prepper als durchgeknallte Verschwörungstheoretiker dar. Doch ist das wirklich so?

Sind diese Art von Menschen wirklich solche Spinner, die nur darauf warten, dass die Welt untergeht?

Was sind Prepper?

Das Wort Prepper kommt vom Englischen to be prepared und bedeutet übersetzt bereit sein. Dabei handelt es sich um Menschen, die sich auf jedmögliches Szenario, wie zum Beispiel einen Blackout, ein Bürgerkrieg, eine Naturkatastrophe oder eine Pandemie vorbereiten und im Ernstfall sich und die Familie beschützen und versorgen zu können. 

Was machen Prepper?

Prepper bereiten sich mit gewissen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Einlagerung von Lebensmittel, bauen von Schutzvorrichtungen, Beschaffen von Waffen und vielen anderen Maßnahmen vor. Das Ziel ist, im Fall eines Falles mit der neuen Situation schnell umgehen zu können und zu überleben

Dazu zählt zum Beispiel auch das Überleben in der Wildnis. 

Sind Prepper Nazis?

Wenn man nach dem Wort Prepper googelt, kommt man oft auf Seiten, die Prepper mit Rechtsradikalen in Verbindung setzen. So hat man das Gefühl, dass alle Prepper eine rechte Gesinnung haben und nur darauf warten, die Regierung zu stürzen und einen Bürgerkrieg zu entfachen.

Das ist aber nicht richtig. Wie in jeder Branche, sei es im Fußball oder im Kampfsport, gibt es linke oder rechte Extremisten. Solche schwarzen Schafe gibt es überall. Aber nur weil Menschen mit so einer Einstellung dort unterwegs sind, ist nicht die ganze Branche so.  

Der Ursprung des Preppens

Beim Prepping handelt es sich nicht um einen neuen Trend, sondern um eine langjährige bewährte Methode, sich auf den Ernstfall vorzubereiten.

Prepper haben ihren Ursprung im amerikanischen Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert. Da die Lebensmittel damals knapp waren, waren die Leute gezwungen, sich Vorräte anzulegen und sich zu überlegen, wie sie sich verteidigen können.

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Zu dieser Zeit gab es nur sehr wenige, die Krisenvorsorge betrieben und stellten nur eine kleine Anzahl an Leuten dar.

Heute ist das anders. Immer mehr Menschen entscheiden sich auf Grund von Terroranschlägen, Finanzkrisen, sowie dem Klimawandel und vieles mehr, sich fürs Prepping und wollen im Falle eines Falles auf eine Krise vorbereitet sein.

Warum macht Prepping Sinn?

Vor allem in den westlichen Ländern hat man das Gefühl, sehr sicher zu sein. Wir haben frisches Wasser, genug Geld, täglich frisches Essen, welches wir im Supermarkt kaufen können und ein funktionierendes Gesundheitssystem.

Wenn wir krank sind, hilft uns ein Arzt. Wenn wir den Job verlieren, bekommen wir staatliche Unterstützung. 

Warum dann überhaupt auf ein mögliches Szenario vorbereiten? Das macht doch keinen Sinn oder? 

Genau aus dem Grund, da wir im Gegensatz zu unseren Großeltern noch nie mit einer schlimmen Situation konfrontiert wurden, entsteht das Gefühl, dass uns nichts passieren kann. Aber genau das ist ein fataler Fehler

Wegen dieser scheinbaren Sicherheit kann uns eine Katastrophe sehr schwer treffen. Dies hat man Anfang 2020 bei der Coronavirus Pandemie gemerkt, als plötzlich in Europa mehr oder weniger das öffentliche Leben komplett lahm gelegt wurde.

Dieser Einschnitt kam sehr unerwartet. Anfangs wurde das Virus noch belächelt. Man dachte nicht, dass es von China nach Europa gelangt. Wie du aber mitbekommen hast, wurden wir eines Besseren belehrt.

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Was war die Folge?

Bis auf einige Prepper war niemand darauf vorbereitet. Es kam zu großflächigen Hamsterkäufen. Die Leute fingen an, Lebensmittel und tägliche Dinge, die man zum Leben braucht, zu horten.

In vielen Supermärkten kam es sogar zu Versorgungsengpässen. Dinge wie Reis, Nudeln, Dosen oder Klopapier gab es nicht mehr. 

Kannst du dich noch erinnern?

Wie entspannt wärst du gewesen, wenn du dich schon im Vorfeld auf so ein Szenario vorbereitet hättest?

Welche Krisen können eintreten?

Wir leben in sehr unsicheren Zeiten. Auch wenn uns viele Politiker ständig vom Gegenteil überzeugen wollen. Fast monatlich geschieht ein Terroranschlag irgendwo in Europa, es wird immer mehr Strom benötigt, bei gleichzeitigem Abbau von Energieproduzenten und unser Finanzsystem lebt seit Jahren auf Pump.

Laut den Medien stehen wir ständig kurz vor einem neuen Weltkrieg, bei dem uns die USA mit rein zieht. Und da soll man nicht misstrauisch werden?

Fakt ist, ist braucht nur einen Funken, wie  beispielsweise das Corona Virus Anfang 2020, der das Ganze zum Explodieren bringt. Was wir damit sagen wollen ist, dass jederzeit etwas passieren kann. 

Darüber hinaus gibt es noch unzählige weitere Szenarien, die eintreffen könnten. Darunter zählen:

  • Dürren
  • Erdbeben
  • Vulkanausbrüche
  • Hochwasser
  • Unwetter
  • Atomunfälle

Wärst du aktuell darauf vorbereitet und könntest mit den Folgen gut umgehen? 

atomunfall

Was Prepping nicht ist

Beim Prepping geht es nicht darum, Angst und Schrecken zu verbreiten. Prepper sind auch keine Spinner, die darauf hoffen, dass Die Welt untergeht. 

Es ist auch nicht das Ziel, sich einen Bunker zu bauen, die Supermärkte leer zu kaufen und kein Spaß mehr am Leben zu haben. Im Gegenteil.

Das Ziel eines Preppers ist es, vorbereitet zu sein und im Fall eines Falles dich, deine Familie und deine Liebsten beschützen und für sie sorgen zu können. 

Denn bei einem sind sie sich einig:  Dass egal wie schlimm eine Krise ist, es danach wieder schön werden wird und es lohnt, zu leben. Und genau aus diesem Grund möchten sie sich und ihre Familie schützen.

Prepper Liste

Was wird nun benötigt, um sich intelligent auf eine mögliche Krise vorzubereiten? Auf was muss man achten? Was muss man unbedingt daheim haben? Die Krisenvorsorge enthält folgende Punkte:

Prepper werden

Prepping ist eigentlich nichts Neues. Sogar die Bundesregierung rät mit ihrem Ratgeber dazu, einen Vorrat von mindestens 10 Tagen zu haben. 

Dass heißt, dass jeder deutsche Bundesbürger im Ernstfall ohne Hilfe von Außen für sich selbst und seine Familie sorgen muss. 

Du weißt nun, was Prepper sind und warum es sinnvoll ist, Prepping zu betreiben.

Schon alleine aus dem guten Gefühl, unabhängig zu sein und nicht darauf zu hoffen, dass andere Menschen oder der Staat zur Hilfe kommt, macht es Sinn, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. 

Auf Preppernation findest du viele Tipps und Tricks, wie du dich effektiv vorbereitest. Bei den Buchempfehlungen haben wir dir alle relevanten Bücher zusammengetragen, die dir helfen werden, dich auf kommende Krisen vorzubereiten. Bei den Tools für Prepper findest du alles, was du für die Krisenvorsorge benötigst. 

Zusammenfassung

Wie du gerade gelernt hast, sind Prepper keine pessimistischen Freaks, die sich einsperren und warten, bis es knallt. Im Gegenteil. Sie lieben das Leben und möchten deshalb auch nach einer schlimmen Zeit weiterleben.

Aus diesem Grund tun sie alles dafür, um sich bestmöglichst vorzubereiten und sich auf alle Notsituationen einzustellen. 

Fakt ist, wer autark leben und nicht auf Unterstützung von Außen angewiesen sein muss, schläft besser.

Denn mal ganz ehrlich, was ist das für ein Gefühl, ständig in Angst leben zu müssen und sich den Kopf zerbrechen, ob die Welt in einem Monat noch in Ordnung ist, da man von der Hand in den Mund lebt?

Da ist es doch um einiges besser, für sich und seine Familie vorgesorgt zu haben und sich dann, wenn andere in Panik verfallen, entspannt zurücklehnen kann. 

Wie sieht es bei dir aus? Wartest du, bis es zu spät ist, oder sorgst du jetzt schon vor? Es liegt an dir. 

Prepper Letter